Städteskirennlauf

Der Internationale Skiverband (FIS) hat neben den bekannten Rennserien des Welt-, Europa- und Nor-AM-Cups auch eine Rennserie für Athleten, die aus keinem Skiort stammen. Unter dem Namen FIS-CIT (CIT steht für: citizen racers) hatte die FIS aufgrund einer franzözisch-österreichischen Initiative vor etwa 50 Jahren ursprünglich internationale Vergleichswettkämpfe von Städten eingerichtet.

Auch ein Weltcup der Städteskirennläufer, der Arnold Lunn Cup wurde ins Leben gerufen. Die FIS-CIT Rennen werden nach der IWO der FIS abgehalten, demnach werden bei diesen Rennen auch FIS Punkte vergeben.

Heute sind die Teilnahmebedingungen für Athleten nicht mehr zwingend mit dem Nachweis eines Wohnsitzes in einer Stadt verbunden. Teilnehmer an FIS-CIT Veranstaltungen dürfen lediglich nicht direkt in einem Skiort zu Hause sein.

Außerdem ist es Athleten aus alpinen Ländern nicht gestattet an FIS-CIT Veranstaltungen teilzunehmen, wenn sie in der betreffenden Saison an einer der folgenden Veranstaltungen teilgenommen haben: Olympische Winterspiele, Weltcup, Weltmeisterschaft, Jugendweltmeisterschaft, Europacup oder Nor-Am-Cup.

Somit ist der Städteskirennlauf für all jene Athleten zu einer interessanten Rennserie gereift, die noch nicht ganz an die Spitze des Internationalen Skirennsportes gekommen sind.

Darüber hinaus ist die FIS-CIT Serie dadurch zu einer hochqualitativen Rennserie geworden, dass es dem Veranstaltungsland erlaubt ist, in bestimmten Rahmen auch Nicht-FIS-CIT Athleten an den Bewerben teilnehmen zu lassen.

In Österreich hat der Städteskirennlauf Tradition. Einerseits gilt Österreich als das aktivste Veranstaltungsland - regelmäßig werden vom Österreichischen Skiverband Bewerbe von aller höchster Qualität in allen Disziplinen durchgeführt - andererseits ist Österreich auch im Städteskirennlauf die Skination Nr.1.