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Städteskirennlauf

Bereits in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts musste man feststellen, dass Amateurrennläufer aus "Nicht-Ski-Regionen" zunehmend Nachteile gegenüber Konkurrenten aus ausgesprochenen Skigebieten hatten. Es wurden daher schon damals für Amateure, die nicht in einer Bergregion leben und die nicht mehr als 60 Tage im Jahr auf Skiern standen, eigene Citadin Races veranstaltet.

Heute sind die FISCIT-Rennen (CIT steht für Citizen) neben Weltcup, Europacup und Nordamerika Cup fixer Bestandteil im FIS Rennkalender. Es werden FIS Punkte vergeben und es gibt eine eigene Cupwertung für Citizen Racer, den Arnold Lunn World Cup.

Als FISCIT Racer gilt, wer eine entsprechende Genehmigung des nationalen Verbandes besitzt, nicht in einem Wintersportort wohnhaft ist und in der jeweiligen Wettkampfsaison weder an Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften, Junioren Weltmeisterschaften, Weltcuprennen, Europacup- oder Nor-Am-Cup Rennen teilgenommen hat. Viele Nachwuchsläufer kommen heute über die CIT- Rennserie zu ersten FIS-Punkten, und das auch in Abfahrt und Super G. Während im FIS Bereich immer weniger Abfahrtsrennen durchgeführt werden, organisiert das Städteskireferat jedes Jahr in Österreich auch CIT- Speedrennen. Im Nachwuchskonzept des ÖSV ist daher die CIT Rennserie auch ausdrücklich als wichtige Möglichkeit zum Sammeln von FIS-Punkten und Rennerfahrung verankert.

Städteskirennen stellen heute überdies eine wichtige Förderung für all jene Länder und deren Verbände dar, die mangels geeigneter Infrastruktur selbst kaum internationale Skirennen durchführen und Trainingsmöglichkeiten für ihre Skisportbegeisterten anbieten können. Bei den CIT Rennen können Skiläufer/innen aus diesen Verbänden  ebenso wie ganz allgemein Nachwuchsrennläufer/innen, die sonst kaum Möglichkeit zur Teilnahme an FIS-Rennen hätten, FIS Punkte und internationale Rennerfahrung erwerben.

Die Organisation von bis zu fünfzehn CIT Rennen in Österreich in jeder Saison ist daher nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Nachwuchsförderung sondern auch eine Hilfestellung und Förderung für viele unserer Nachbarländer und nach dem Zerfall etwa der UdSSR, Jugoslawiens und der CSSR neu entstandene Skiverbände. Über die Teilnahme an derartigen CIT-Rennen entsteht auch ein Werbeffekt für viele Skigebebiete in Österreich, für die  skilaufende Gäste aus östlichen Nachbarstaaten  immer wichtiger werden. Im ÖSV ist, schon der Bezeichnung "Städteskilauf" entsprechend, der Wiener Verband mit der Betreuung der CIT Rennserie beauftragt. Der ÖSV-Referent, der Vertreter des ÖSV in der FIS und der mit der Nominierung zu den CIT-Rennen Beauftragte kommen derzeit aus dem Wiener Skiverband.